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Yoga Glow: Wie Yoga dich zum Strahlen bringt
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Yoga Glow: Wie Yoga dich zum Strahlen bringt

Von Saskia Schmitz-Tietgen

Yoga sei Dank: Mit dem Flow zum Glow

Vielleicht wurdest du auch schon mal auf deine besondere Ausstrahlung nach einer Yogastunde angesprochen? „Du siehst so frisch und entspannt aus! Wie machst du das?”, wurde ich kürzlich gefragt. „Du strotzt ja nur so vor Energie”, bemerkte eine Freundin einst, als wir uns direkt nach dem Yoga trafen.

Dabei sind keine geheimen Zauberkräfte im Spiel, wenn wir uns nach dem Yoga nicht nur toll fühlen, sondern auch so aussehen. Es gibt ganz handfeste Gründe, warum Yoga auf so vielen Ebenen positiv wirkt und dich so zum Strahlen bringt.

Yoga bringt deinen Körper zum Strahlen 

Vielleicht kennst du es: Du steigst morgens noch etwas steif und müde auf die Yogamatte. Doch schon nach ein paar Runden Sonnengruß fühlst du dich wacher, frischer, lebendiger. Gerade, wenn du dynamisches Yoga praktizierst – Vinyasa Yoga, Ashtanga oder Jivamukti Yoga – merkst du deutlich, wie dein Herz schneller zu schlagen beginnt, dir allmählich warm wird und sich dein Körper von Runde zu Runde geschmeidiger anfühlt.


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Klar, dein Körper profitiert von der (regelmäßigen) Bewegung: Mit Yoga kannst du dein Herz-Kreislauf-System auf Trab bringen, deine Ausdauer steigern und deine Körpermuskulatur stärken. Aber nicht nur das, denn körperliche Bewegung sorgt zudem dafür, dass Verspannungen gemildert werden, körperliche (und psychische!) Blockaden sich auflösen und sehr effektiv Stresshormone abgebaut werden. So kannst du aufrechter, mit mehr Kraft und gleichzeitig entspannter durchs Leben gehen. 

Außerdem kräftigst du mit regelmäßiger Bewegung dein Herz, hältst deine Gefäße elastisch, harmonisierst deine Blutzuckerwerte und stabilisierst deinen Blutdruck. Denn mit dem Gang auf die Yogamatte kann das Stresshormon Cortisol (unter anderem mitverantwortlich für Entzündungsprozesse im Körper) reduziert werden und die sogenannten Glückshormone Dopmain, Serotonin („Wohlfühlhormon”), Noradrenalin und Endorphin (körpereigenes Schmerzmittel) freisetzt werden.

Eine bewusste und tiefe Atmung versorgt deinen Körper außerdem mit mehr Sauerstoff, sodass du dich gleich energievoller fühlst. Nicht umsonst heißen die Atemübungen im Yoga „Pranayama" und dienen vor allem dem Leiten und Lenken der Lebensenergie (im Yoga auch Prana genannt).

Eine regelmäßige Yoga-Praxis trägt also auf rein körperlicher Ebene bereits zu deinem richtig schönen Yoga-Glow bei, den dein Umfeld bestimmt bemerken wird.


Willst du es mal ausprobieren? Dann empfehlen wir dir diese wunderbare Sequenz von Wanda Badwal unter dem Motto „Strahlend in den Tag starten”:

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Yoga – dein Kurzurlaub für die Seele 

Aber das ist nicht alles. Denn beim Yoga handelt es sich nicht um ein reines Fitness-Programm, sondern um den achtsamen und liebevollen Umgang mit sich selbst. Was beschäftigt dich gerade? Was bewirken bestimmte Asanas in deinem Geist? Wo sind deine Grenzen? Möchtest du es wagen, deine berühmte Komfortzone mal zu verlassen? Diese oder ähnliche Fragen tauchen vielleicht auf, während du durch die Asanas fließt. Dabei gilt es gar nicht, diese rational zu beantworten. Vielmehr geht es darum, ganz bewusst im „Hier und Jetzt” zu sein und den Geist (wenigstens kurz) von seinen üblichen Grübeleien zu befreien. Denn das fühlt sich an wie Urlaub – und hat tatsächlich eine genauso positive Wirkung.

Die Yoga-Praxis bietet dir die Möglichkeit, das zu tun, was in diesem Moment genau richtig ist für dich, und so völlig in den Moment einzutauchen. Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi, Entwickler der Flow-Theorie, sagte, dass du durch das bewusste Fokussieren, das vollständige Eintauchen in eine Handlung wie ein Kind beim Spielen ein tiefes Glücksgefühl erfahren kannst. Genau das passiert, wenn du vollständig in deiner Yoga-Praxis aufgehst. Gerade das bewusste Nichtstun, die Innenschau, lässt dich zur Ruhe kommen und friedlicher (mit sich selbst) werden.

Zu einer runden Praxis gehören aber nicht nur Asanas und Pranayama, sondern auch Meditation. Und was die bewirken kann, zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien. So fanden Wissenschaftler heraus, dass bei Menschen mit einer regelmäßigen Meditationspraxis der linke präfrontale Kortex (zuständig für Glücksgefühl) im Gehirn aktiver ist. Meditation scheint also gute Laune zu machen – und die steckt ja bekanntlich an.

Eine interessante Untersuchung hat zudem Matt Killingsworth durchgeführt. Er analysierte das Verhalten von mehr als 15.000 Menschen – jeden Alters, in verschiedenen Ländern, aus unterschiedlichsten Berufsgruppen – um herauszufinden, was sie glücklich macht. Resultat: Insbesondere das Abschweifen der Gedanken scheint Menschen unglücklich zu machen. Und zwar unabhängig davon, ob einem schönen Gedanken nachgegangen wird oder einem weniger schönen. Zufriedener scheint man hingegen zu sein, wenn man sich einer Sache vollständig widmet – egal ob es Yoga oder das Kochen des Lieblingsgerichts ist. Achtsamkeit zählt und scheint glücklich zu machen. Und das kann man sehen – an entspannten Gesichtszügen, glänzenden Augen und rosigen Wangen.

Die Kraft der Yoga-Gemeinschaft

Ein weiterer positiver Aspekt des regelmäßigen Yoga-Übens ist auf den ersten Blick gar nicht so ersichtlich und doch so wichtig: das Praktizieren in der Gemeinschaft, im Yoga auch „Kula” genannt. Während sich diese Gemeinschaft ursprünglich auf einen Guru und dessen Familie bezog, bedeutet sie heute das Zusammensein und das Teilen von Spiritualität mit anderen Yogis und Yoginis. Das kann im Lieblings-Yogastudio oder auf dem Festival sein. Wie wichtig dieses Beisammensein bzw. gute Beziehungen für unser Wohlempfinden sind, zeigt eine aktuelle Forsa-Erhebung: „94 Prozent der Befragten macht es glücklich, ihre Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen”, heißt es da.


Lesetipp: Anna Rech über Kula, die yogische Gemeinschaft


Und ja, auch in diesen besonderen Zeiten ist das Zusammensein mit anderen Yoginis und Yogis machbar. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Und so haben sich viele Yogi:nis inzwischen online vernetzt und praktizieren auf digitalem Wege gemeinsam Yoga. Das Wissen, nicht alleine zu sein, sondern auch bei einer Online-Yogastunde vorm Rechner die Energie der anderen Yogi:nis zu spüren, ist jetzt besonders wichtig und schenkt die Energie, um auch diese besondere und herausfordernde Zeit gut zu überstehen.

Yoga ist ein wunderbarer Lebenbegleiter. Es sorgt dafür, dass Körper, Geist und Seele das bekommen, was sie brauchen. Es bringt dich in Bewegung, schenkt dir Kraft und Energie. Es enspannt dich und lässt dich zur Ruhe kommen – egal, was gerade um dich herum los ist. Es öffnet dein Herz und bringt dich ins Hier und Jetzt, auf der Matte und auch jenseits davon. Und all das sieht man dir an, wenn du mit deinem wunderbaren „Yoga Glow” von der Matte steigst.

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