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Asana des Monats: Wild Thing – Camatkarasana
Xenia Bluhm

Asana des Monats: Wild Thing – Camatkarasana

Von Merle Blankenfeld

Bei deutschen Yogis heißt diese Asana in der Regel „Wild Thing” – und das ist sie auch, ein wildes Ding. Die Sanskrit-Bezeichnung Camatkarasana dagegen bedeutet übersetzt „ekstatische Entfaltung des entzückten Herzens“. In jedem Fall braucht diese tiefe Rückbeuge gleichzeitig starke Schultern und Arme, eine gute Balance und ein offenes Herz.

Haben wir sie aber gemeistert, schenkt sie uns Stärke und Selbstvertrauen. Du kannst in dieser Haltung ein tiefes Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit erfahren. Aber im Wild Thing ist es wie auch sonst im Leben: Eine stabile Basis, ein festes Fundament ist die Voraussetzung für eine intensive Herzöffnung.

Camatkarasana übst du vor allem in den dynamischen Yogastilen, also Vinyasa Yoga und insbesondere Power Yoga. Die Power Yogis nennen die Haltung „Rockstar Pose” – ein weiterer Name für diese Asana, so spielerisch und exaltiert wie die Übung selbst.

Wirkungen von Wild Thing

1. Körperliche Effekte

  • Streckung der Wirbelsäule
  • Dehnung der Hüftbeuger
  • Dehnung der gesamten Körpervorderseite
  • Öffnung des Brustbereichs
  • Unterstützung der Lungentätigkeit

2. Energetische & geistige Effekte


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Anleitung: So führst du die Yoga-Übung Wild Thing korrekt aus

  1. Beginne im herabschauenden Hund. Dafür hebst du aus dem Vierfüßlerstand dein Gesäß nach oben und streckst langsam deine Beine. Bringe Länge in den Rücken, die Schultern sind möglichst weit von den Ohren entfernt. Verweile einige Atemzüge.
  2. Hebe dann mit einer Einatmung dein rechtes Bein nach hinten oben in den dreibeinigen Hund.
  3. Beuge das rechte Bein mit einer Ausatmung und öffne so die Hüfte.
  4. Verlagere dann mit der nächsten Einatmung dein Gewicht stärker auf die linke Hand und rolle auf die Außenkante deines linken Fußes.
  5. Mit der Ausatmung setzt du deinen rechten Fuß kontrolliert hinter dir ab.
  6. Hebe mit der nächsten Einatmung deine Hüfte nach oben und bringe deinen rechten Arm zunächst an die rechte Hüfte. Strecke dabei deinen Rücken und öffne den Brustkorb.
  7. Komme weiter in die Rückbeuge, indem du deine Schulterblätter näher zueinander bringst. Du schaust Richtung Himmel, dein Nacken bleibt lang und gerade.
  8. Strecke nun den rechten Arm über den Kopf.
  9. Halte das Wild Thing für einige Atemzüge, komme dann zurück in den herabschauenden Hund und übe auf der anderen Seite.

In diesem Video zeigt Irina Alex dir, wie du Camatkarasana richtig ausführst:

wild_thing_camatkarasana_YogaEasy-Video abspielen

Tipps zum Üben von Camatkarasana

  • Achte darauf, dein Gewicht gleichmäßig auf Händen und Füßen zu verteilen. Häufig neigen wir dazu, mehr Gewicht auf der Hand als auf dem Fuß zu halten.
  • Aktiviere unbedingt deine Rückenmuskulatur, um eine stärkere Herzöffnung zu erreichen.
  • Wichtig ist auch, dass du deine Schultern aktiv und stabil hältst. Keinesfalls solltest in den Schultern kollabieren – bringe die unteren Schulterblattspitzen dafür so nah wie möglich zueinander. Hebe den Brustkorb an.

Vorsicht: Wann du Wild Thing lieber nicht üben solltest

  • Bei Schulterproblemen lasse diese Asana lieber weg, weil sie diesen Bereich intensiv beansprucht.
  • Dasselbe gilt für das Handgelenk: Wenn du eine Verletzung hast, warte lieber, bis du deine Handgelenke wieder voll belasten kannst.
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