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7 Gründe, warum jeder Yoga üben kann
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7 Gründe, warum jeder Yoga üben kann

Von Christiane Eitle

Männer und Frauen, Dicke und Dünne, Alte und Junge, Sportler und Unbewegliche: Drei Millionen Yoga-Praktizierende in Deutschland beweisen, dass Yoga kein oberflächlicher Trend für Großstadtmenschen ist. Auch wenn auf Instagram, YouTube und Co. vor allem schlanke Yogamodels und hypermobile Yoginis zu sehen sind – Yoga ist wirklich für alle geeignet. 

Hier kommen sieben Gründe, warum Yoga die unterschiedlichsten Menschen glücklich macht:

1. Yoga ist vielseitig

Anfänger haben unzählige Yogastile zur Auswahl: körperlich fordernde wie Ashtanga Yoga und Power Yoga, spirituell-kraftvolle wie Kundalini Yoga, ganzheitliche wie Sivananda Yoga. Und dann hat natürlich auch jeder Yogalehrende seinen bzw. ihren Stil: Die eine erklärt viel, der andere gibt viel Raum zum Fühlen, die eine hält lange philosophische Vortrage, der andere legt den Fokus auf die Gesundheit. Das Gute daran ist, dass wirklich jeder Mensch genau das Yoga-Angebot finden kann, das er gerade braucht, das Spaß macht und guttut.

Für Anfänger ohne Vorkenntnisse kann diese Vielfalt aber auch ganz schön verwirrend sein. Unser Tipp: Mach erst mal unseren Test „Welches Yoga passt zu mir?” Danach kannst du dich deutlich besser einordnen. Und dann probiere einfach die Stile und Lehrer:innen aus, die dir sympathisch sind!


Probier doch mal dieses Anfänger-Video von Anusara-Yogalehrerin Christina Lobe aus:

Yoga Video Yoga für Anfänger: Basis schaffen - die Reise beginnt.YogaEasy-Video abspielen


2. Yoga ist anpassungsfähig

Wenn du schon ein bisschen Yoga-Erfahrung hast, wirst du wissen, dass es im Yoga sehr viele unterschiedliche Übungen gibt. Und von diesen Übungen gibt es wiederum unzählige Variationen. So gut wie jede Yoga-Übung lässt sich so an deinen Körper und deine aktuelle Verfassung anpassen. Zusätzlich gibt auch noch Hilfsmittel wie Gurte, Blöcke oder Kissen, die dich dabei unterstützen, auch Positionen zu üben, die sonst zu schwierig wären.

So können Senioren Yoga-Übungen mithilfe eines Stuhls machen, es gibt spezielle Haltungen für Schwangere – und wenn die Gelenke steif, die Arme zu kurz, der Bauch im Weg ist, nimmst du einfach den Gürtel oder ein anderes Hilfsmittel, um den gewünschten Übungseffekt zu erzielen.


In dieser Sequenz (nicht nur) für Ältere von Anna Trökes übst du mit einem Stuhl:

senioren yogaYogaEasy-Video abspielen


3. Yoga ist die beste Bewegungsart für „Unsportliche”

Es gibt ja dieses Klischee, dass Yogi:nis beweglich sein müssen. Dabei ist es eher andersrum: Mit Yoga kannst du ganz wunderbar an deiner Beweglichkeit arbeiten. Sprich: Niemand ist zu steif oder zu „unsportlich”, um Yoga zu machen. Denn beim Yoga geht es nicht darum, der/die Beweglichste zu sein und sich in unmenschlich wirkenden Brezel-Haltungen zu verknoten!

Stattdessen ist das Ziel von Yoga, dass du dir und deinem Körper etwas Gutes tust. Denn beim Yoga lernst du, deinen Körper so anzunehmen, wie er ist. Jeder Körper ist anders – es gibt nicht die perfekte Haltung in einer Asana, sondern nur die Haltung, die dir heute am besten tut! Und je mehr du deinen Körper annimmst, in dich reinfühlen lernst, umso leichter wird es dir fallen, dir das zu geben, was du brauchst. So hilft Yoga dir, Fehlhaltungen zu korrigieren, Verspannungen abzubauen, dir Ruhe zu gönnen, wenn du sie brauchst, oder dich auszupowern, wenn dir das heute guttut. Eine verbesserte Flexibilität und staffere, stärkere Muskeln sind dabei wunderbare Nebeneffekte.


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Du möchtest mit Yoga beginnen, weißt du aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Unser Yoga-Schnupperkurs zeigt dir in sieben Tagen alles, was Yoga dir bietet: einfache Übungssequenzen, die perfekt auf Anfänger abgestimmt sind, eine Einführung in die wichtigsten Atemübungen (Pranayama) und Meditation für Beginner.
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4. Yoga ist perfekt für Menschen mit Beschwerden

Alle Menschen, die regelmäßig Yoga üben, bemerken, dass sie sich gesünder und fitter fühlen. Auch die Wissenschaft hat mittlerweile nachgewiesen, dass Yoga bei vielen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Migräne, Stress, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schlafstörungen hilft. Vor allem Stress kannst du mit Yoga sehr effektiv mindern – und der ist bekannterweise eine der Hauptursachen für viele Krankheitsbilder.

Wenn du also unter chronischen Beschwerden oder einer Krankheit leidest, heißt das nicht, dass du nicht Yoga üben sollst – sondern nur, dass du erst mal in Absprache mit deiner Ärztin/deinem Arzt die für dich geeignete Yoga-Praxis finden musst. Yogatherapeutisch ausgerichtete Lehrer:innen sind für alle mit Einschränkungen die beste Wahl. Aber auch Iyengar-Yogalehrer:innen bringen im Regelfall  sehr gute Kenntnisse mit, was das individuelle Anpassen der Yoga-Praxis angeht.

Übrigens wirkt Yoga – nicht nur die körperliche Praxis, sondern auch und besonders regelmäßige Meditation und Entspannungsübungen – sich positiv auf das Ausmaß der psychischen Belastung durch gesundheitliche Probleme aus: Das Gefühl, das du aktiv etwas für deine Gesundheit tun kannst und deinen Gefühlen und Gedanken und dem dadurch entstehenden Stress nicht hilflos ausgeliefert bist, ist gerade bei chronischen und schweren Krankheit sehr wertvoll – und kann ein entscheidender Faktor bei der Heilung und für den Krankheitsverlauf sein.


Dr. Ronald Steiner führt dich im Video „Erste Hilfe für den Rücken” durch eine yogatherapeutische Sequenz:

Yoga Video Yogatherapie: Erste Hilfe für den RückenYogaEasy-Video abspielen


5. Yoga wirkt ganzheitlich

Yoga unterscheidet sich von anderen Sportarten oder Entspannungsmethoden, weil es auf allen Ebenen wirkt: Auf körperlicher Ebene trainierst du mit Yoga deine Kondition, Kraft und Flexibilität. Aber auch auf geistiger, seelischer und energetischer Ebene passiert viel mit dir in einer Yogastunde – du entspannst dich, Blockaden lösen sich, du kannst dich besser spüren, siehst klarer und fühlst dich plötzlich viel verbundener mit allem.

Sogar bei Yogakursen, die den Fokus auf Fitness und Workout legen, wirken die Übungen oft ganzheitlicher als gedacht! Viele Menschen machen die Erfahrung, dass ihnen Yoga – egal, in welcher Form sie es praktizieren – genau das gibt, was sie gerade brauchen. Und das kann Fußball eben nicht.

6. Yoga ist vorurteilsfrei

Im Yoga sind wir der Meinung, dass jede:r von uns perfekt ist – und zwar genau so, wie sie oder er gerade ist. Deshalb ist ein Ziel von Yoga, sich nicht (oder wenigstens seltener) mit anderen zu vergleichen und auch andere nicht zu be- oder gar verurteilen. Deshalb wird beim Yoga auch keine „Leistung” von dir erwartet – außer anwesend musst du nichts sein.

Auch das Thema Ernährung ist nicht so relevant, wie es manchmal scheint. Du musst nicht Vegetarier oder Veganer werden, um auf der Yogamatte zu stehen. Eine ausgewogene Ernährung ist zwar für jeden Menschen empfehlenswert, aber auf keinen Fall eine Voraussetzung. Du musst keinen bestimmten Lebensstil haben oder dich speziell kleiden, um Yoga zu üben. Ob du Geschäftsmann, Leistungssportler oder Hausfrau bist, ist irrelevant, solange du dich den neuen Erfahrungen beim Yoga öffnen kannst. Wobei es natürlich sein kann, dass sich deine Ernährung und dein Lebensstil verändern, wenn du regelmäßig Yoga übst – einfach weil du dich und deine Bedürfnisse und Werte deutlicher spüren kannst.


Unser Lesetipp: Yoga ist kein Wettbewerb: Hör auf zu vergleichen


7. Yoga geht immer und überall 

Viele Bewegungsarten erfordern Platz, Bälle, Schläger, spezielle Schuhe. Für Yoga brauchst du: deinen Körper, bequeme Kleidung und eine relativ rutschfeste Fläche von etwa 3 auf 2 Metern. Mehr nicht. Und es gibt für jeden die passende Möglichkeit, Yoga zu üben. Du kannst Yoga selbstständig zu Hause üben, mit DVDs oder YogaEasy, im Fitness-Center, Yogastudio oder beim Sportverein (Letzteres aktuell weniger, aber auch das wird sich irgendwann wieder ändern).

 Ob du täglich zehn Minuten im Wohnzimmer praktizierst oder einmal in der Woche in dein Yogastudio gehst – Yoga tut gut, und das ist das Einzige, was zählt.

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